Rund um den Weltflüchtlingstag am 20. Juni wird Dortmund erneut zu einem Ort des Erinnerns, Mahnens und der Begegnung: Vom 9. bis 26. Juni 2026 laden zahlreiche Initiativen, kirchliche Einrichtungen und zivilgesellschaftliche Gruppen zu einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm in und um die Stadtkirche St. Reinoldi ein.
Vier Erntehelfer wurden in Amendolara / Kalabrien ermordet. Die Männer aus Pakistan und Afghanistan arbeiteten als Landarbeiter in Süditalien und wurden Medienberichten zufolge nach einem Lohnstreit Opfer eines brutalen Gewaltverbrechens. Die Tat macht sichtbar, unter welchen menschenunwürdigen Bedingungen viele migrantische Erntehelfer noch immer leben und arbeiten. Die Orangen-Aktion „Süß statt bitter“ setzt ein Zeichen gegen Ausbeutung in der Landwirtschaft.
Mit einer Tonne fairer Schokolade – das entspricht etwa 125.000 einzelnen Schokoladenstückchen oder dem Gewicht eines Kleinwagens – sollen Kinderrechte gestärkt und Spendenprojekte unterstützt werden. Die Schoko-Aktion fand dank einer Großspende an fairer Osterschokolade nochmals eine riesige Resonanz.
Miriam Albrecht und Marcus Grabowski gehen neue berufliche Wege. Als "M&M" hat das oikos-Team beide auf humorvolle Weise aus dem Institut verabschiedet. Für ihre künftigen Aufgaben wünschen wir ihnen alles Gute, viel Erfolg und tolle neue Kolleginnen und Kollegen.
London inspiriert: Die Metropole steht gleichermaßen für Säkularisierung wie für religiöse Vielfalt. Unsere Studienreise vom 5.–10. November 2026 öffnet Türen zu spannenden Projekten, persönlichen Begegnungen und frischen Impulsen für die Praxis.
Wie nachhaltig ist der Buddhismus? Mit dieser Frage beschäftigte sich Ralf Lange-Sonntag, Beauftragter der EKvW für den interreligiösen Dialog, während seines Gaststudiums an der Universität Münster.
In einer Zeit voller Wissenschaftsleugnung bot die erste internationale Konferenz zum Ausstieg aus den Fossilen Energien in Santa Marta (Kolumbien) ein leuchtendes Gegenbeispiel. Ein interreligiöser Aufruf, den auch das oikos-Institut für Mission und Ökumene unterstützt, mahnt Regierungen zu entschiedenem Handeln.
Wie sprechen wir heute über unseren Glauben – über Konfessions- und Kulturgrenzen hinweg? Der interkulturelle Glaubenskurs lädt Gemeinden dazu ein, Glaubensgeschichten zu teilen, gemeinsam zu singen, zu beten sowie Menschen christlichen Glaubens in der Nachbarschaft neu zu begegnen.
Kirchenvertreter aus Tschechien und Polen warnen vor den Folgen von Rechtspopulismus und Nationalismus in Europa. Zudem betonen sie die Verantwortung der Kirchen für Demokratie, Dialog und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Wie kann Glaube heute lebendig wirken? Genau solche Projekte sucht die Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) und will diese mit ihrer "KAIROS-Auszeichnung 2026" prämieren. Um den Preis können sich Gemeinden bis zum 20. September bewerben.