Das Sterben hört nicht auf

Die Namen nennen – Gedenk-Aktionen zum Weltflüchtlingstag 2026 wieder in Dortmund

Mehr als 72.000 Menschen sind seit 1993 auf ihrer Flucht gestorben, unter ihnen sind Kinder und Familien. Menschen, die oft namenlos gestorben sind und nirgends beerdigt wurden. Die Gedenkaktion „Beim Namen nennen“ – so auch in Dortmund – will durch das Lesen der Namen und die Nennung der Todesumstände die Schicksale öffentlich machen.

Vielfältige Veranstaltungen rund um die Reinoldikirche erinnern auch in diesem Jahr wieder an die Toten an Europas Grenzen. Zentral ist dabei die Aktion „Beim Namen nennen – Zum Gedenken und gegen das Vergessen.“ Ziel es, den Opfern ihre Namen und ihre Würde zurückzugeben und zugleich auf die fortbestehenden humanitären Missstände aufmerksam zu machen.

„Die Zahl der Toten steigt stetig weiter“, beklagt die Pfarrerin an St. Reinoldi, Susanne Karmeier. „Umso wichtiger ist es uns, auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen zu setzen.“ Im Mittelpunkt stehen eindrückliche Beteiligungsformate: Beim Namen-Schreiben entstehen vor und in der Reinoldikirche Stoffstreifen mit den Namen Verstorbener, die zum „Mahnmal der Menschenwürde“ zusammengeführt werden.

Das umfangreiche Programm umfasst Ausstellungen, Vorträge, Filme, Musikveranstaltungen, Gottesdienste sowie interaktive Formate, die sich mit Flucht, Migration und gesellschaftlicher Verantwortung auseinandersetzen. Zahlreiche Organisationen aus Kirche, darunter das oikos-Institut für Mission und Ökumene, sowie aus der Zivilgesellschaft tragen die Veranstaltungsreihe gemeinsam. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei, Spenden unterstützen Hilfsprojekte für Geflüchtete.

Rund um den Weltflüchtlingstag gibt es in mehren Städten verschiedene Aktionen. „Wir erinnern an Männer, Frauen und Kinder, die auf der Flucht sterben – oft namenlos und unbeachtet“, heißt es im Aufruf der Veranstalter. Gleichzeitig wolle man für die Einhaltung der Menschenrechte und das Recht auf Asyl eintreten sowie Räume für Information, Austausch und Begegnung schaffen.

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Das Sterben hört nicht auf

Die Namen nennen – Gedenk-Aktionen zum Weltflüchtlingstag 2026 wieder in Dortmund

Mehr als 72.000 Menschen sind seit 1993 auf ihrer Flucht gestorben, unter ihnen sind Kinder und Familien. Menschen, die oft namenlos gestorben sind und nirgends beerdigt wurden. Die Gedenkaktion „Beim Namen nennen“ – so auch in Dortmund – will durch das Lesen der Namen und die Nennung der Todesumstände die Schicksale öffentlich machen.

Vielfältige Veranstaltungen rund um die Reinoldikirche erinnern auch in diesem Jahr wieder an die Toten an Europas Grenzen. Zentral ist dabei die Aktion „Beim Namen nennen – Zum Gedenken und gegen das Vergessen.“ Ziel es, den Opfern ihre Namen und ihre Würde zurückzugeben und zugleich auf die fortbestehenden humanitären Missstände aufmerksam zu machen.

„Die Zahl der Toten steigt stetig weiter“, beklagt die Pfarrerin an St. Reinoldi, Susanne Karmeier. „Umso wichtiger ist es uns, auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen zu setzen.“ Im Mittelpunkt stehen eindrückliche Beteiligungsformate: Beim Namen-Schreiben entstehen vor und in der Reinoldikirche Stoffstreifen mit den Namen Verstorbener, die zum „Mahnmal der Menschenwürde“ zusammengeführt werden.

Das umfangreiche Programm umfasst Ausstellungen, Vorträge, Filme, Musikveranstaltungen, Gottesdienste sowie interaktive Formate, die sich mit Flucht, Migration und gesellschaftlicher Verantwortung auseinandersetzen. Zahlreiche Organisationen aus Kirche, darunter das oikos-Institut für Mission und Ökumene, sowie aus der Zivilgesellschaft tragen die Veranstaltungsreihe gemeinsam. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei, Spenden unterstützen Hilfsprojekte für Geflüchtete.

Rund um den Weltflüchtlingstag gibt es in mehren Städten verschiedene Aktionen. „Wir erinnern an Männer, Frauen und Kinder, die auf der Flucht sterben – oft namenlos und unbeachtet“, heißt es im Aufruf der Veranstalter. Gleichzeitig wolle man für die Einhaltung der Menschenrechte und das Recht auf Asyl eintreten sowie Räume für Information, Austausch und Begegnung schaffen.

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