Glaube und Nationalismus: „Als Kirche bleiben wir ein offener Raum für alle“
Kongress der Hilfsaktion „Hoffnung in Osteuropa“ in Polen
Im polnischen Cieszyn hat ein dreitägiger Kongress der Hilfsaktion „Hoffnung für Osteuropa“ stattgefunden. Zweieinhalb Jahre nach dem letzten Treffen in Rumänien waren Vertreter*innen von evangelischen Landeskirchen und Diakonischen Werken in der polnisch-tschechischen Grenzstadt zusammengekommen, um über weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu beraten. Aus Westfalen nahm Annika Huneke, Referentin für Kirchenpartnerschaften in Europa, Nord- und Südamerika im oikos-Institut für Mission und Ökumene, an dem Treffen teil.
Vertreter evangelischer Kirchen aus Tschechien und Polen sehen in Rechtspopulismus und Nationalismus eine zunehmende Herausforderung für Gesellschaft und Kirchen. In einem Gespräch am Rande des Kongresses warnte Jiří Schneider von der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder vor Populismus und Extremismus sowie vor gesellschaftlichen Spannungen bis hinein in Gemeinden und Familien. Der Bischof der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Jerzy Samiec, betonte im Interview die Aufgabe der Kirchen, für Menschenwürde, Dialog und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzutreten. Beide unterstrichen die Bedeutung von Respekt, kritischem Denken und persönlichem Dialog im Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten.
Mit Sorge blicken sie zudem auf die Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und mögliche Auswirkungen auf Osteuropa. Hoffnung verbinden sie mit der Initiative „Hoffnung für Osteuropa“, die Begegnung, Austausch und Zusammenarbeit zwischen Christinnen und Christen verschiedener Länder stärken soll.
Das Interview im Wortlaut gibt es zum Nachlesen hier: Glaube und Nationalismus: „Als Kirche bleiben wir ein offener Raum für alle“ – news.ekir.de
Bildhinweis: „Hoffnung für Osteuropa“ im Gespräch: Diskussion beim Kongress 2026 im polnischen Cieszyn. Foto: Dariusz Chmielowski
Glaube und Nationalismus: „Als Kirche bleiben wir ein offener Raum für alle“

Kongress der Hilfsaktion „Hoffnung in Osteuropa“ in Polen
Im polnischen Cieszyn hat ein dreitägiger Kongress der Hilfsaktion „Hoffnung für Osteuropa“ stattgefunden. Zweieinhalb Jahre nach dem letzten Treffen in Rumänien waren Vertreter*innen von evangelischen Landeskirchen und Diakonischen Werken in der polnisch-tschechischen Grenzstadt zusammengekommen, um über weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu beraten. Aus Westfalen nahm Annika Huneke, Referentin für Kirchenpartnerschaften in Europa, Nord- und Südamerika im oikos-Institut für Mission und Ökumene, an dem Treffen teil.
Vertreter evangelischer Kirchen aus Tschechien und Polen sehen in Rechtspopulismus und Nationalismus eine zunehmende Herausforderung für Gesellschaft und Kirchen. In einem Gespräch am Rande des Kongresses warnte Jiří Schneider von der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder vor Populismus und Extremismus sowie vor gesellschaftlichen Spannungen bis hinein in Gemeinden und Familien. Der Bischof der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Jerzy Samiec, betonte im Interview die Aufgabe der Kirchen, für Menschenwürde, Dialog und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzutreten. Beide unterstrichen die Bedeutung von Respekt, kritischem Denken und persönlichem Dialog im Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten.
Mit Sorge blicken sie zudem auf die Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und mögliche Auswirkungen auf Osteuropa. Hoffnung verbinden sie mit der Initiative „Hoffnung für Osteuropa“, die Begegnung, Austausch und Zusammenarbeit zwischen Christinnen und Christen verschiedener Länder stärken soll.
Das Interview im Wortlaut gibt es zum Nachlesen hier: Glaube und Nationalismus: „Als Kirche bleiben wir ein offener Raum für alle“ – news.ekir.de
Bildhinweis: „Hoffnung für Osteuropa“ im Gespräch: Diskussion beim Kongress 2026 im polnischen Cieszyn. Foto: Dariusz Chmielowski
