Ökumenisch lernen in Kirchenpartnerschaften

Ökumenisch lernen in Kirchenpartnerschaften

Die Evangelische Kirche von Westfalen ist seit vielen Jahren mit Kirchen in vielen Regionen der Welt partnerschaftlich verbunden. In der Landeskirche, den Kirchenkreisen und Kirchengemeinden finden jedes Jahr zahlreiche ökumenische Begegnungen statt: so gibt es gemeinsame Chorprojekte, Seminare und Tagungen, Besuchsreisen, Jugendcamps. Intensive Kontakte entstehen auch, wenn beispielsweise junge Freiwillige aus Südamerika für ein Jahr in westfälischen Gemeinden leben und arbeiten.

Die westfälische Kirche ist auf landeskirchlicher, kreiskirchlicher und gemeindlicher Ebene auf vielfältige Weise ökumenisch engagiert und pflegt seit vielen Jahren weltweit Beziehungen und Partnerschaften. Ein Überblick über die Beziehungen und Partnerschaften der Evangelischen Kirche von Westfalen kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Kontaktpersonen für die jeweiligen Regionen sind:

  • Afrika: Dr. Jean-Gottfried Mutombo
  • Asien: Claudia Latzel-Binder
  • Europa: Thomas Krieger
  • Naher und Mittlerer Osten: Dr. Christian Hohmann und Ralf Lange-Sonntag
  • Nordamerika: Thomas Krieger
  • Lateinamerika: Kirsten Potz (bis März 2023)

Afrika

Die Ursprünge der westfälischen Kirchen-Partnerschaften nach Afrika gehen zurück auf die Aktivitäten der Rheinischen und der Bethelmission im 19. und 20. Jahrhundert. Daraus sind vielfältige Beziehungen zu  den heutigen Ländern Kamerun, DR Kongo, Namibia, Botswana, Ruanda und Tansania entstanden.

Heute werden diese Partnerschaften in Zusammenarbeit mit der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) gestaltet. Sie ist eine Gemeinschaft von 39 Kirchen in drei Kontinenten und den von Bodelschwinghschen Stiftungen. Die Evangelische Kirche von Westfalen ist eine der deutschen Mitgliedskirchen der VEM.

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Asien

Die Ursprünge der kirchlichen Partnerschaften nach Asien gehen zurück auf die Aktivitäten der Rheinischen und der Bethelmission im 19. und 20. Jahrhundert in die Länder Indonesien, Philippinen und Sri Lanka.

Heute werden die Partnerschaften nach Asien durch die Zusammenarbeit mit der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) mit Sitz in Wuppertal gestaltet, die eine Partnerschaft von Kirchen in drei Kontinenten ist. Die Evangelische Kiche von Westfalen (EKvW) ist eine der deutschen Mitgliedskirchen der VEM.

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Europa

Europa ist geographisch ein Zwerg, historisch und wirtschaftlich aber seit Jahrhunderten von großem Einfluss. Mit Gründung der Europäischen Union (EU) entstand 1993 auch eine politische Union, der heute 27 Nationen angehören. Die Geschichte der EU ist gekennzeichnet von einem regen Auf und Ab, von wirtschaftlicher Vereinigung, politischen Streits und Niederlagen und einer stetigen Erweiterung seiner Mitglieder. Allein die sogenannte Osterweiterung 2004 war ein historischer Einschnitt. Seit 1979 tagt in Brüssel und Straßburg ein eigenes Parlament und eine Kommission mit 27 Kommissaren verwaltet einen jährlichen Haushalt von mehreren Milliarden Euro.
Die christlichen Kirchen haben sich ebenfalls auf europäischer Ebene zusammengeschlossen. In der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) kooperieren 126 orthodoxe, anglikanische und evangelische Kirchen. Und die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) bringt seit dem legendären Treffen auf dem Schweizer Leuenberg 1973 insgesamt 105 evangelische Kirchen zu einer Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft in versöhnter Verschiedenheit zusammen.
Mit vielen europäischen Regionen und Ländern ist die Evangelische Kirche von Westfalen partnerschaftlich verbunden. Mit der Kirche in Belarus wird etwa im Bildungsbereich zusammengearbeitet, mit der Waldenserkirche in Italien zu Fragen von Flucht-Migration-Integration. Und was es heißt, „Internationale Kirche“ zu sein, dazu gibt es einen Austausch mit der Kirche in Schottland und zu deren Engagement gegen die wachsende Kluft von Arm und Reich. Diese Partnerschaften begleitet der Unterausschuss Europa der Evangelischen Kirche von Westfalen.
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Lateinamerika und Nordamerika

Einleitende Informationen hierzu folgen in Kürze

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Naher und Mittlerer Osten

Der Ursprung des Christentums liegt im Nahen und Mittleren Osten. In Israel entstanden, breitete sich das frühe Christentum in den umliegenden Ländern aus. Das frühe Christentum besteht bis heute in einer Vielfalt von christlichen Kirchen in den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens, obwohl – bis auf Israel – Muslim*innen die Mehrheit bilden. Zudem ist die Region in den letzten Jahrzehnten zusehends ein Ort der Krisen, der militärischen Auseinandersetzungen und der Verfolgung religiöser Minderheiten geworden.

Dies alles ist ein Grund dafür, dass sich das oikos-Institut mit der Region, den dortigen Kirchen und Menschen verbunden fühlt. Besondere Kontakte bestehen zurzeit mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Jordanien und dem Heiligen Land (ELCJHL) sowie mit der Syrisch-Orthodoxen Kirche und der Koptisch-Orthodoxen Kirche. Diese Verbindungen werden vor allem dadurch gestärkt, dass der Bischof der Syrisch-Orthodoxen Kirche für Deutschland seinen Sitz im westfälischen Warburg hat und der koptische Bischof für Norddeutschland in Höxter-Brenkhausen residiert.

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