• Der Ursprung des Christentums liegt im Nahen und Mittleren Osten. Auch heute leben dort Christinnen und Christen unterschiedlichster Konfessionen. Die Region ist in den letzten Jahrzehnten zusehends ein Ort der Krisen, der militärischen Auseinandersetzungen und der Verfolgung religiöser Minderheiten geworden. Neben dem oikos-Institut beschäftigt sich innerhalb der EKvW der „Ökumene-Unterausschuss Naher und Mittlerer

  • Infolge der zunehmenden Diskriminierung und wiederholter Übergriffe und Anschläge auf koptisch-orthodoxe Christ*innen, Kirchen und Geschäfte sind seit den 1970er Jahren immer mehr koptische Gläubige nach Deutschland ausgewandert oder geflohen und haben auch im Bereich unserer Landeskirche zahlreiche Gottesdienstgemeinden und das koptisch-orthodoxe Kloster der Hl. Jungfrau Maria und des Hl. Mauritius in Höxter-Brenkhausen gegründet. Ihre Präsenz lenkt unseren Blick nach Ägypten, einem der wichtigsten biblischen Länder und damit Teil unserer christlichen Glaubensgeschichte.

  • Nach der Schoah bedeutete die Gründung des Staates Israel für Jüdinnen und Juden die Garantie, sicher und ohne antisemitische Diskriminierung zu leben. Für die Palästinenser und Palästinenserinnen in den bis heute besetzten Gebieten des Westjordanlandes, im Gazastreifen und in den Nachbarländern verbindet sich mit der Gründung Israels die Erfahrung von Vertreibung und Zerstörung ihrer

  • Die Türkei – ein Land zwischen Orient und Okzident – wurde geprägt vom sunnitischen Islam, der Herrschaft des osmanischen Reiches und später dann durch Kemal Atatürk, der den Weg der Türkei in die Moderne anbahnte. Zugleich ist die Türkei für das Christentum auch ein historisch bedeutsamer Ort seit den Reisen des Paulus und der Entstehung der sogenannten ost-römischen Kirche im antiken Konstantinopel, dem heutigen Istanbul.

  • Iran ist ein mehrheitlich muslimisches Land. Für die iranische Geschichte und Gesellschaft ist bedeutsam, dass die Einwohner im Gegensatz zu den meisten anderen muslimischen Staaten mehrheitlich nicht sunnitisch, sondern schiitisch sind. Seit 1979 versteht sich Iran als eine Islamische Republik. Christinnen und Christen im Iran leben ihren Glauben oft nur im Verborgenen. Die Bibel