Am 21. März feiern die Gläubigen der Bahá’í-Religion ihr diesjähriges Frühlingsfest (Nawruz) und den Beginn des neuen Jahres, nach ihrer Zeitrechnung des Jahres 183. Die Bahá’í-Religion ist eine monotheistische Religion, die im 19. Jahrhundert von Bahá’u’lláh (deutsch: Herrlichkeit Gottes, ein Ehrentitel für den Gründer der Bahá’í-Religion, Mirzā Husain-ʿAli Nuri) im heutigen Iran gegründet wurde. Sie betont die Einheit der Menschheit und die Harmonie zwischen Religion und Wissenschaft.

Das heutige Zentrum der Bahá’í liegt in der israelischen Hafenstadt Haifa. Weltweit bekennen sich etwa acht Millionen Menschen zur Bahá’í-Religion, in Deutschland sind es etwa 6.000. In Westfalen gibt es u.a. in Dortmund, Münster, Witten, Bochum, Bielefeld und Gütersloh Gemeinden der Bahá’í. In ihrer ursprünglichen Heimat, dem Iran, wird die religiöse Gruppe diskriminiert und in vielen Fällen sogar verfolgt.

Nawruz, das Neujahrsfest der Bahá’í, ist ein Fest, das mit Gebeten, Festessen und Gemeinschaftsaktivitäten begangen wird. Es symbolisiert Erneuerung und Neubeginn, sowohl spirituell als auch in der Natur. Die Bahá’í nutzen diesen Tag, um ihre Bindungen zu stärken und ihre Verpflichtung zu Frieden und Einheit zu erneuern.

Wir wünschen allen Bahá’í ein gesegnetes Fest.