Zeichen der Solidarität mit dem iranischen Volk

Westfälische Präses im Gottesdienst für persischsprachige Christinnen und Christen

Mit einem Besuch in Paderborn hat die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Adelheid Ruck-Schröder, ihre Verbundenheit mit dem iranischen Volk zum Ausdruck gebracht. Sie nahm an einem Gottesdienst für persischsprachige Christinnen und Christen im Lukas-Gemeindezentrum in Paderborn teil. Anlass war das persische Neujahrsfest Nowruz. Zu dem Gottesdienst zum persischen Neujahr hatte die „Fachstelle Seelsorge für persischsprachige Christen“ in Westfalen eingeladen.

In ihrer Ansprache würdigte die Präses das Fest als „fröhliches Fest im Angesicht von Gewalt“ und betonte die gemeinsame Trauer und Sehnsucht nach Freiheit und Versöhnung. Zugleich äußerte sie große Sorge über die politische Lage im Iran und im Nahen Osten sowie die Gefahr einer weiteren Eskalation von Gewalt. Auch dankte die Präses den persischsprachigen Christinnen und Christen für ihr Engagement in der westfälischen Kirche: „Sie bereichern unsere Kirche und zeigen, wie Christsein unter schwierigen Bedingungen gelebt werden kann.“

Als Seelsorger betreut Pastor Mehrdad Sepehri Fard persischsprachige Christinnen und Christen in Westfalen. Der aus dem Iran stammende Theologe stellte in seiner Predigt die christliche Hoffnung in den Mittelpunkt: Trotz Krieg und Ungerechtigkeit habe Gott eine Zukunft des Friedens und der Erneuerung verheißen. Die Zukunft liege nicht in den Händen von Tyrannen, die Zukunft liege in den Händen Gottes.

Der zweisprachige Gottesdienst erinnerte an die Menschen, die im Einsatz für Freiheit und Menschenwürde ihr Leben verloren haben. Mit Kerzen erinnerten die Teilnehmenden an die Opfer von Gewalt und Unterdrückung im Iran. Zehntausende junge Menschen wurden bei den Protesten am 8. und 9. Januar 2026 auf brutale Weise getötet. Rund 50.000 Menschen wurden verhaftet und viele von ihnen zum Tode verurteilt.

Die „Fachstelle Seelsorge für persischsprachige Christen“ hat ihren Sitz in Paderborn. Sie wird von mehreren Einrichtungen getragen, darunter sind mehrere evangelische Kirchenkreise, das landeskirchliche oikos-Institut für Mission und Ökumene und die Landeskirchliche Gemeinschaft Rheine. Finanziert wird die Fachstelle aus Mitteln des Ökumene-Fonds.

Mehr unter: Dr. Adelheid Ruck-Schröder setzt ein Zeichen der Verbundenheit :: Evangelisch in Westfalen – EKvW

Link: Persischprachige Seelsorge – Evangelischer Kirchenkreis Paderborn

Bildhinweis: Entzündeten Kerzen für die ermordeten Menschen im Iran: (v. l.) Präses Dr. Adelheid Ruck-Schröder, Pastor Mehrdad Sepehri Fard, Superintendent Dr. Manuel Schilling (Ev. Kirchenkreis Soest-Arnsberg), Superintendent Volker Neuhoff (Ev. Kirchenkreis Paderborn), Pfarrer Felix Klemme und Superintendent Michael Mertins (Ev. Kirchenkreis Minden). Foto: EKP/Jan-Hendrik Noll

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Zeichen der Solidarität mit dem iranischen Volk

Westfälische Präses im Gottesdienst für persischsprachige Christinnen und Christen

Mit einem Besuch in Paderborn hat die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Adelheid Ruck-Schröder, ihre Verbundenheit mit dem iranischen Volk zum Ausdruck gebracht. Sie nahm an einem Gottesdienst für persischsprachige Christinnen und Christen im Lukas-Gemeindezentrum in Paderborn teil. Anlass war das persische Neujahrsfest Nowruz. Zu dem Gottesdienst zum persischen Neujahr hatte die „Fachstelle Seelsorge für persischsprachige Christen“ in Westfalen eingeladen.

In ihrer Ansprache würdigte die Präses das Fest als „fröhliches Fest im Angesicht von Gewalt“ und betonte die gemeinsame Trauer und Sehnsucht nach Freiheit und Versöhnung. Zugleich äußerte sie große Sorge über die politische Lage im Iran und im Nahen Osten sowie die Gefahr einer weiteren Eskalation von Gewalt. Auch dankte die Präses den persischsprachigen Christinnen und Christen für ihr Engagement in der westfälischen Kirche: „Sie bereichern unsere Kirche und zeigen, wie Christsein unter schwierigen Bedingungen gelebt werden kann.“

Als Seelsorger betreut Pastor Mehrdad Sepehri Fard persischsprachige Christinnen und Christen in Westfalen. Der aus dem Iran stammende Theologe stellte in seiner Predigt die christliche Hoffnung in den Mittelpunkt: Trotz Krieg und Ungerechtigkeit habe Gott eine Zukunft des Friedens und der Erneuerung verheißen. Die Zukunft liege nicht in den Händen von Tyrannen, die Zukunft liege in den Händen Gottes.

Der zweisprachige Gottesdienst erinnerte an die Menschen, die im Einsatz für Freiheit und Menschenwürde ihr Leben verloren haben. Mit Kerzen erinnerten die Teilnehmenden an die Opfer von Gewalt und Unterdrückung im Iran. Zehntausende junge Menschen wurden bei den Protesten am 8. und 9. Januar 2026 auf brutale Weise getötet. Rund 50.000 Menschen wurden verhaftet und viele von ihnen zum Tode verurteilt.

Die „Fachstelle Seelsorge für persischsprachige Christen“ hat ihren Sitz in Paderborn. Sie wird von mehreren Einrichtungen getragen, darunter sind mehrere evangelische Kirchenkreise, das landeskirchliche oikos-Institut für Mission und Ökumene und die Landeskirchliche Gemeinschaft Rheine. Finanziert wird die Fachstelle aus Mitteln des Ökumene-Fonds.

Mehr unter: Dr. Adelheid Ruck-Schröder setzt ein Zeichen der Verbundenheit :: Evangelisch in Westfalen – EKvW

Link: Persischprachige Seelsorge – Evangelischer Kirchenkreis Paderborn

Bildhinweis: Entzündeten Kerzen für die ermordeten Menschen im Iran: (v. l.) Präses Dr. Adelheid Ruck-Schröder, Pastor Mehrdad Sepehri Fard, Superintendent Dr. Manuel Schilling (Ev. Kirchenkreis Soest-Arnsberg), Superintendent Volker Neuhoff (Ev. Kirchenkreis Paderborn), Pfarrer Felix Klemme und Superintendent Michael Mertins (Ev. Kirchenkreis Minden). Foto: EKP/Jan-Hendrik Noll

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