Westfälische Präses kommt nach Paderborn – Zeichen der Solidarität mit Menschen im Iran
Anlässlich des persischen Neujahrs (Nawruz) lädt die in Paderborn ansässige Fachstelle „Seelsorge für persischsprachige Christen“ am Sonntag, 22. März, um 14.30 Uhr zu einem Gottesdienst ins Lukaszentrum ein. Der Gottesdienst steht im Zeichen der Solidarität mit den Menschen im Iran. Auch die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Adelheid Ruck-Schröder (Bielefeld), wird an dem Gottesdienst teilnehmen und damit ein Zeichen der Verbundenheit mit dem iranischen Volk setzen. Geplant sind Gespräche mit in Deutschland lebenden Exil-Iranerinnen und -Iranern. Erwartet werden weitere kirchliche Repräsentanten.
Der erste Sonntag des neuen persischen Jahres, 22. März, steht im Zeichen von Hoffnung, Neubeginn und Gemeinschaft. Im Gottesdienst an diesem Tag in Paderborn soll auch der zahlreichen Menschen gedacht werden, die bei Protesten im Iran ihr Leben verloren haben oder wegen ihres Einsatzes für Freiheit und Würde verfolgt werden. Für die vielen Inhaftierten und ihre Familien wird ebenfalls gebetet, die weiterhin im Land leben. Nowruz, das am 20. März beginnt, gehört zu den ältesten und wichtigsten Traditionen der iranischen Kultur.
Der für Westfalen zuständige persischsprachige Seelsorger, Mehrdad Sepehri Fard, berichtet von großer Sorge vieler Iranerinnen und Iraner in Deutschland, die kaum Kontakt zu ihren Familien im Krisengebiet haben. Der Bedarf an seelsorglicher Begleitung sei deutlich gestiegen. Gottesdienste böten Raum für Gebet, Trauer und Solidarität.
Sepehri Fard hatte bereits kürzlich bei einem Solidaritätsgottesdienst in Dortmund dazu aufgerufen, iranischen Glaubensschwestern und -brüdern eine Stimme zu geben. Viele von ihnen litten seit Jahrzehnten unter politischer Verfolgung, Drohungen, Verhaftungen, Folter und Mord. „Wir dürfen nicht schweigen und wegschauen, wenn Unrecht herrscht und Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt werden“, sagte er. Kirche müsse laut sein, wenn es um Menschenrechte gehe.
Der Gottesdienst lädt dazu ein, gemeinsam für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit zu beten – für den Iran und für eine Welt ohne Krieg und Gewalt. Der Gottesdienst wird live auf dem Instagram-Kanal der Fachstelle übertragen.
Bildhinweis: Fachstelle „Seelsorge für persischsprachige Christen“
Gottesdienst zum persischen Neujahr

Westfälische Präses kommt nach Paderborn – Zeichen der Solidarität mit Menschen im Iran
Anlässlich des persischen Neujahrs (Nawruz) lädt die in Paderborn ansässige Fachstelle „Seelsorge für persischsprachige Christen“ am Sonntag, 22. März, um 14.30 Uhr zu einem Gottesdienst ins Lukaszentrum ein. Der Gottesdienst steht im Zeichen der Solidarität mit den Menschen im Iran. Auch die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Adelheid Ruck-Schröder (Bielefeld), wird an dem Gottesdienst teilnehmen und damit ein Zeichen der Verbundenheit mit dem iranischen Volk setzen. Geplant sind Gespräche mit in Deutschland lebenden Exil-Iranerinnen und -Iranern. Erwartet werden weitere kirchliche Repräsentanten.
Der erste Sonntag des neuen persischen Jahres, 22. März, steht im Zeichen von Hoffnung, Neubeginn und Gemeinschaft. Im Gottesdienst an diesem Tag in Paderborn soll auch der zahlreichen Menschen gedacht werden, die bei Protesten im Iran ihr Leben verloren haben oder wegen ihres Einsatzes für Freiheit und Würde verfolgt werden. Für die vielen Inhaftierten und ihre Familien wird ebenfalls gebetet, die weiterhin im Land leben. Nowruz, das am 20. März beginnt, gehört zu den ältesten und wichtigsten Traditionen der iranischen Kultur.
Der für Westfalen zuständige persischsprachige Seelsorger, Mehrdad Sepehri Fard, berichtet von großer Sorge vieler Iranerinnen und Iraner in Deutschland, die kaum Kontakt zu ihren Familien im Krisengebiet haben. Der Bedarf an seelsorglicher Begleitung sei deutlich gestiegen. Gottesdienste böten Raum für Gebet, Trauer und Solidarität.
Sepehri Fard hatte bereits kürzlich bei einem Solidaritätsgottesdienst in Dortmund dazu aufgerufen, iranischen Glaubensschwestern und -brüdern eine Stimme zu geben. Viele von ihnen litten seit Jahrzehnten unter politischer Verfolgung, Drohungen, Verhaftungen, Folter und Mord. „Wir dürfen nicht schweigen und wegschauen, wenn Unrecht herrscht und Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt werden“, sagte er. Kirche müsse laut sein, wenn es um Menschenrechte gehe.
Der Gottesdienst lädt dazu ein, gemeinsam für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit zu beten – für den Iran und für eine Welt ohne Krieg und Gewalt. Der Gottesdienst wird live auf dem Instagram-Kanal der Fachstelle übertragen.
Bildhinweis: Fachstelle „Seelsorge für persischsprachige Christen“
