Scharfe Kritik an Wiedereinführung der Todesstrafe in Israel

Stellungnahme der westfälischen Präses Adelheid Ruck-Schröder

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) kritisiert die Wiedereinführung der Todesstrafe in Israel als völkerrechtswidrig und diskriminierend. Nach Einschätzung der Kirche und ihrer palästinensischen Partner kann das Gesetz faktisch nur gegen Palästinenser angewendet werden und verstoße im Kontext des besetzten Westjordanlands gegen die Genfer Konvention. Die Landeskirche lehne die Todesstrafe prinzipiell ab, weil sie „grausam, unmenschlich, erniedrigend und unwirksam“ sei, erklärte die westfälische Präses Adelheid Ruck-Schröder.

Die leitende Theologin bezeichnet die Entscheidung als Tiefpunkt der israelischen Politik im Westjordanland. Sie verweist auf Berichte von Partnerkirchen, die eine zunehmend schwierige und unsichere Lebenssituation der palästinensischen Bevölkerung schildern. Dazu zählen Verhaftungen, Einschränkungen im Arbeitsleben sowie Gewalt durch radikale Siedler, die teils vom Militär geduldet oder unterstützt werde. Das israelische Parlament, die Knesset, hatte das Gesetz über die Todesstrafe Ende März verabschiedet.

Die EKvW bekräftigt das Existenzrecht Israels angesichts des weltweiten Antisemitismus, äußert jedoch große Sorge über die aktuelle Politik. Mehr dazu unter:
Stellungnahme von Präses Adelheid Ruck-Schröder zur Wiedereinführung der Todesstrafe in Israel  :: Evangelisch in Westfalen – EKvW

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Scharfe Kritik an Wiedereinführung der Todesstrafe in Israel

Stellungnahme der westfälischen Präses Adelheid Ruck-Schröder

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) kritisiert die Wiedereinführung der Todesstrafe in Israel als völkerrechtswidrig und diskriminierend. Nach Einschätzung der Kirche und ihrer palästinensischen Partner kann das Gesetz faktisch nur gegen Palästinenser angewendet werden und verstoße im Kontext des besetzten Westjordanlands gegen die Genfer Konvention. Die Landeskirche lehne die Todesstrafe prinzipiell ab, weil sie „grausam, unmenschlich, erniedrigend und unwirksam“ sei, erklärte die westfälische Präses Adelheid Ruck-Schröder.

Die leitende Theologin bezeichnet die Entscheidung als Tiefpunkt der israelischen Politik im Westjordanland. Sie verweist auf Berichte von Partnerkirchen, die eine zunehmend schwierige und unsichere Lebenssituation der palästinensischen Bevölkerung schildern. Dazu zählen Verhaftungen, Einschränkungen im Arbeitsleben sowie Gewalt durch radikale Siedler, die teils vom Militär geduldet oder unterstützt werde. Das israelische Parlament, die Knesset, hatte das Gesetz über die Todesstrafe Ende März verabschiedet.

Die EKvW bekräftigt das Existenzrecht Israels angesichts des weltweiten Antisemitismus, äußert jedoch große Sorge über die aktuelle Politik. Mehr dazu unter:
Stellungnahme von Präses Adelheid Ruck-Schröder zur Wiedereinführung der Todesstrafe in Israel  :: Evangelisch in Westfalen – EKvW

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