Raus aus der Schuldenkrise!
Bündnis „erlassjahr.de“ fordert Schuldenerlasse für einkommensschwache Länder
Ob Sri Lanka, Pakistan, Sambia oder Ghana. Derzeit gelten nach Angaben von „erlassjahr.de“ mehr als 130 Länder des Globalen Südens als kritisch verschuldet. Ihnen fehlen oft Ausgaben für öffentliche Daseinsvorsorge, Bildung oder Klimaanpassung. Die globale Schuldenkrise spitzt sich immer weiter zu., so das deutsche Entschuldungsbündnis.
Mit der weltweiten Kampagne „Erlassjahr 2025“ wollen etwa 35 Organisationen aus der Zivilgesellschaft erreichen, dass Ländern des Globalen Südens die Schulden gestrichen werden. Damit könnten die Lebensbedingungen von Millionen Menschen verbessert werden. Das internationale Kampagnenmotto lautet „Turn Debt into Hope!“ (Verwandelt Schulden in Hoffnung).
Die Kampagne richtet ihr Augenmerk auf die internationale Petition: „Dafür werden bis zum 6. Januar 2026 weltweit Unterschriften gesammelt“, so Pfarrer Klaus Göke vom oikos-Institut. „Wer die Petition unterschreibt, setzt sich für faire Schuldenerlasse und ein internationales Staateninsolvenzverfahren ein.“ Göke vertritt die westfälische Landeskirche in den Gremien des Bündnisses „erlassjahr.de“.
Unterschriften wurden und werden auch in Westfalen gesammelt: etwa in Bottrop, wo ein Themengottesdienst zur Kampagne stattfand. In Düsseldorf wird am 27. September danach gefragt: „Welche sozialen Auswirkungen haben Schuldenkrisen weltweit?“ Die Veranstaltung gehört zum Programm der dortigen Eine-Welt-Tage (24. August – 5. Oktober).
Die internationale wendet sich an Regierungen und multilaterale Finanzinstitutionen. Sie fordert, Staatsschuldenkrisen zu beenden, neue Krisen zu verhindern und dafür entsprechende Verfahren unter dem Dach der Vereinten Nationen zu schaffen. Die Kampagne will den Druck auf politische Entscheidungsträger verstärken, in diesem Jahr rasche und verbindliche Lösungswege aus der Globalen Schuldenkrise zu finden. Anlass für die Kampagne ist das sogenannte „Heilige Jahr“ in der römisch-katholischen Kirche.
Neben der Unterschriftensammlung gibt es weitere Möglichkeiten, das Thema in Kirchengemeinden aufzugreifen, etwa mit eigenen Veranstaltungen oder in Gottesdiensten. So gibt einen vollständigen Gottesdienstablauf sowie weitere liturgische Bausteine und Materialien. Zum Thema faire Entschuldung finden sich bei erlassjahr.de auch Anregungen für Gottesdienste.
Das deutsche Entschuldungsbündnis „erlassjahr.de – Entwicklung braucht Entschuldung e. V.“ setzt sich dafür ein, dass den Lebensbedingungen von Menschen in verschuldeten Ländern mehr Bedeutung beigemessen wird als der Rückzahlung von Staatsschulden. Die Jahrestagung (7.-9. November) wird unter dem Thema stehen: „Alerta, Alerta, Entschuldungsaktivista! Faire Entschuldung zwischen Multilateralismus und Nationalismus“.
Das Bündnis wird derzeit von mehr als 500 Organisationen aus Kirche, Politik und Zivilgesellschaft bundesweit getragen. Es ist eingebunden in ein weltweites Netzwerk nationaler und regionaler Entschuldungsinitiativen. Die Evangelische Kirche von Westfalen gehört dem Bündnis als Mitglied an. Zu den weiteren Mitgliedern in Westfalen zählen die Kirchenkreise Bielefeld, Dortmund, Gelsenkirchen-Wattenscheid, Gladbeck-Bottrop-Dorsten, Gütersloh, Hattingen-Witten, Recklinghausen, Siegen und Schwelm.
Kontakt: Pfarrer Klaus Göke, klaus.goeke@ekvw.de
Raus aus der Schuldenkrise!

Bündnis „erlassjahr.de“ fordert Schuldenerlasse für einkommensschwache Länder
Ob Sri Lanka, Pakistan, Sambia oder Ghana. Derzeit gelten nach Angaben von „erlassjahr.de“ mehr als 130 Länder des Globalen Südens als kritisch verschuldet. Ihnen fehlen oft Ausgaben für öffentliche Daseinsvorsorge, Bildung oder Klimaanpassung. Die globale Schuldenkrise spitzt sich immer weiter zu., so das deutsche Entschuldungsbündnis.
Mit der weltweiten Kampagne „Erlassjahr 2025“ wollen etwa 35 Organisationen aus der Zivilgesellschaft erreichen, dass Ländern des Globalen Südens die Schulden gestrichen werden. Damit könnten die Lebensbedingungen von Millionen Menschen verbessert werden. Das internationale Kampagnenmotto lautet „Turn Debt into Hope!“ (Verwandelt Schulden in Hoffnung).
Die Kampagne richtet ihr Augenmerk auf die internationale Petition: „Dafür werden bis zum 6. Januar 2026 weltweit Unterschriften gesammelt“, so Pfarrer Klaus Göke vom oikos-Institut. „Wer die Petition unterschreibt, setzt sich für faire Schuldenerlasse und ein internationales Staateninsolvenzverfahren ein.“ Göke vertritt die westfälische Landeskirche in den Gremien des Bündnisses „erlassjahr.de“.
Unterschriften wurden und werden auch in Westfalen gesammelt: etwa in Bottrop, wo ein Themengottesdienst zur Kampagne stattfand. In Düsseldorf wird am 27. September danach gefragt: „Welche sozialen Auswirkungen haben Schuldenkrisen weltweit?“ Die Veranstaltung gehört zum Programm der dortigen Eine-Welt-Tage (24. August – 5. Oktober).
Die internationale wendet sich an Regierungen und multilaterale Finanzinstitutionen. Sie fordert, Staatsschuldenkrisen zu beenden, neue Krisen zu verhindern und dafür entsprechende Verfahren unter dem Dach der Vereinten Nationen zu schaffen. Die Kampagne will den Druck auf politische Entscheidungsträger verstärken, in diesem Jahr rasche und verbindliche Lösungswege aus der Globalen Schuldenkrise zu finden. Anlass für die Kampagne ist das sogenannte „Heilige Jahr“ in der römisch-katholischen Kirche.
Neben der Unterschriftensammlung gibt es weitere Möglichkeiten, das Thema in Kirchengemeinden aufzugreifen, etwa mit eigenen Veranstaltungen oder in Gottesdiensten. So gibt einen vollständigen Gottesdienstablauf sowie weitere liturgische Bausteine und Materialien. Zum Thema faire Entschuldung finden sich bei erlassjahr.de auch Anregungen für Gottesdienste.
Das deutsche Entschuldungsbündnis „erlassjahr.de – Entwicklung braucht Entschuldung e. V.“ setzt sich dafür ein, dass den Lebensbedingungen von Menschen in verschuldeten Ländern mehr Bedeutung beigemessen wird als der Rückzahlung von Staatsschulden. Die Jahrestagung (7.-9. November) wird unter dem Thema stehen: „Alerta, Alerta, Entschuldungsaktivista! Faire Entschuldung zwischen Multilateralismus und Nationalismus“.
Das Bündnis wird derzeit von mehr als 500 Organisationen aus Kirche, Politik und Zivilgesellschaft bundesweit getragen. Es ist eingebunden in ein weltweites Netzwerk nationaler und regionaler Entschuldungsinitiativen. Die Evangelische Kirche von Westfalen gehört dem Bündnis als Mitglied an. Zu den weiteren Mitgliedern in Westfalen zählen die Kirchenkreise Bielefeld, Dortmund, Gelsenkirchen-Wattenscheid, Gladbeck-Bottrop-Dorsten, Gütersloh, Hattingen-Witten, Recklinghausen, Siegen und Schwelm.
Kontakt: Pfarrer Klaus Göke, klaus.goeke@ekvw.de
