Materialien zum Reminiszere-Sonntag
Für dieses Jahr hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) den Fokus auf Syrien gelegt. Christliche Gemeinden im Land sind seit Jahren von Krieg, politischer Unsicherheit, wirtschaftlicher Not und gesellschaftlichen Spannungen geprägt. Viele Christ*innen leben unter schwierigen Bedingungen, sind zur Auswanderung gezwungen oder erleben Einschränkungen ihrer religiösen Freiheit.
Die EKD lädt Gemeinden, Gruppen und Einzelpersonen dazu ein, den Reminiszere-Sonntag in diesem Jahr am 1. März 2026 bewusst zu gestalten und die Situation der Christ*innen in Syrien in den Fürbitten und Gebeten aufzugreifen. Dazu stellt sie umfangreiche Materialien zur Verfügung: liturgische Bausteine, Gebete, Fürbitten sowie Hintergrundinformationen zur aktuellen Lage vor Ort. Einige Texte stammen direkt von Christinnen und Christen aus Syrien und geben Einblick in ihre Hoffnungen, Sorgen und ihren Glauben.
Reminiszere macht deutlich: Christlicher Glaube ist weltweite Gemeinschaft. Im gemeinsamen Gebet wird die Verbundenheit über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg sichtbar – und die Hoffnung gestärkt, dass Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung wachsen können.
Der zweite Sonntag der Passionszeit trägt den Namen Reminiszere – „Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit“. Traditionell steht dieser Sonntag im Zeichen der Solidarität mit bedrängten und verfolgten Christinnen und Christen weltweit.
Gebete, Fürbitten und weitere Materialien zum Reminiszere-Sonntag 2026: