Interreligiöser Dialog

Westfalen ist in den letzten Jahrzehnten interkultureller und interreligiöser geworden. Neben Christ*innen unterschiedlichster Konfessionen sind ebenfalls Gläubige anderer Religionen zugewandert. Sie treffen in vielen Fällen auf Vertreter*innen ihrer je eigenen Religionen, die schon lange in Deutschland ansässig sind. Begegnungen mit Menschen anderen (und keinen) Glaubens gehören damit zum Alltag evangelischer Christ*innen. Religiöse Pluralität ist ein Thema geworden, auf das Kirche reagiert und das im Rahmen von Mission und Ökumene reflektiert wird.

Der interreligiöse Dialog hat eine gute und lange Tradition in Westfalen, an der viele Christ*innen beteiligt sind. Neben alltäglichen Begegnungen gibt es den gezielten Austausch zu gesellschaftlichen und religiösen Fragen sowie Kooperationsprojekte, die gemeinsam die gesellschaftlichen Herausforderungen angehen. Der interreligiöse Dialog kann zwar nicht alle Herausforderungen einer Migrationsgesellschaft meistern. Andererseits ist aber genauso klar: Ohne das Gespräch der Religionen wird es erst recht nicht gelingen.

Wichtig ist es zu unterscheiden, welche Religion oder Religionen jeweils im Fokus des Dialogs stehen. Der christlich-jüdische Dialog wird aufgrund seiner theologischen und historischen Aspekte anders aussehen als der christlich-muslimische Dialog oder das Gespräch mit den asiatischen Religionen. Das eine sollte nicht gegen das andere ausgespielt werden.

Christlich-islamischer Dialog

Christlich-jüdischer Dialog

Am Donnerstag den, 20.10.2022 fand die Veranstaltung „Ein Buddha aus Nazareth? Jesus aus buddhistischer Sicht“ als online Veranstaltung statt.

Unter folgendem Link können Sie sich die Veranstaltung noch einmal als Video anschauen: Hier klicken

  • Ralf Lange-Sonntag

  • 0231 5409-13

  • Interreligiöser Dialog; islamischer Dialog; christlich-jüdischer Dialog; Naher und Mittlerer Osten