Der Ökumenische Notfonds

Der Ökumenische Notfonds stellt für ausländische Studierende in einer Notsituation finanzielle Hilfe zur Verfügung, damit diese sich besser auf das Studium und schwierige Studienphasen konzentrieren können, z. B. Fachprüfungen, Klausuren, Praktika. Dabei handelt es sich nicht um ein Stipendium, sondern um eine zeitlich-befristete Überbrückung einer Notsituation.

Internationale Studierende stehen oft vor großen Herausforderungen. Viele von ihnen haben keine finanziellen Sicherheiten, sind sie meist auf sich allein gestellt und verdienen ihren Lebensunterhalt neben dem Studium selbst.

Hinzu kommt:

  • Die Zahl der Arbeitstage ist durch den Aufenthaltstitel begrenzt.
  • BAföG oder andere staatliche Hilfen sind nicht zugänglich.
  • Von Miete und Strom bis zu Semestergebühren, Krankenversicherung und Lebensmitteln müssen oft alle Kosten aus rund 450 € im Monat gedeckt werden.

Wer unter diesen Bedingungen krank wird, den Job verliert oder die Zuschüsse von der Familie ausbleiben (Kriegssituation o.a.), gerät schnell in existenzielle Not. Genau hier hilft der Notfonds.

Antragstellung

Internationale Studierende, die an einer Hochschule in Westfalen immatrikuliert sind, können eine Unterstützung beantragen, wenn sie aus einem der DAC Länder kommen und über den Aufenthaltstitel §16B, Abs. 1 verfügen.

Die finanzielle Unterstützung wird aus Mitteln von Brot für die Welt und der Evangelischen Kirche von Westfalen zur Verfügung gestellt. Da es sich bei den Beihilfen nicht um staatliche Gelder handelt, besteht kein Rechtsanspruch auf diese Mittel.

Nicht gefördert werden Promotionen, Zweitstudiengänge, Langzeitstipendiat*innen, Asylberechtigte, die BAföG erhalten, Studierende mit deutschen oder europäischen Ehepartnern/innen.

Anfragen sind an den zuständigen Referenten im oikos-Institut zu richten: Markus Sorg.

Kontakt

  • Markus Sorg

  • 0231-5409-92

  • markus.sorg@ekvw.de

  • Studienbegleitprogramm (Stube) Westfalen; Ökumenischer Notfonds