72.000 Unterschriften für faire Entschuldung
Kampagne fordert Reformen in der internationalen Finanzarchitektur
Mehr als 72.000 Menschen fordern Reformen des internationalen Finanzsystems und Schuldenerlasse für Länder des Globalen Südens. Vertreter eines zivilgesellschaftliches Bündnisses von 71 Organisationen übergaben dazu 72.781 Unterschriften im Bundesfinanzministerium in Berlin. Die Kampagne „Erlassjahr 2025 – Turn Debt into Hope!“ wurde in Deutschland vom Bündnis erlassjahr.de – Entwicklung braucht Entschuldung koordiniert. Für die Evangelische Kirche von Westfalen nahm Pfarrer Klaus Göke an der Übergabe teil. Unterschriften waren auch in Westfalen gesammelt worden.
Mit dem Appell fordern die Initiativen die Bundesregierung auf, sich international stärker für die Bekämpfung von Schuldenkrisen einzusetzen. Kernanliegen sind der Erlass untragbarer Schulden, Reformen des globalen Finanzsystems und ein rechtsverbindliches internationales Verfahren zur Schuldenregelung unter dem Dach der Vereinten Nationen.
Viele Staaten des Globalen Südens leiden unter hohen Zins- und Tilgungszahlungen. Dadurch fehlen Mittel für wichtige Bereiche wie Bildung, Gesundheit oder Infrastruktur. Die Kampagne knüpft an das biblische Konzept des „Erlassjahres“ an, in dem Schulden erlassen werden sollen. Die internationale Kampagne “Turn Debt into Hope” wurde 2025 anlässlich des Heiligen Jahres der Katholischen Kirche gestartet.
Die Evangelische Kirche von Westfalen als Bündnismitglied von „erlassjahr.de“ unterstützt das Anliegen: „Entwicklung muss den Menschen dienen und ihnen Perspektiven eröffnen“, betonte Pfarrer Göke bei der Übergabe.
Weitere Informationen unter: www.erlassjahr2025.de
Bildhinweis: Zu den Vertretern, die die mehr als 70.000 Unterschriften im Bundesfinanzministerium in Berlin überbrachten, gehörte auch der westfälische Pfarrer Klaus Göke aus Bottrop (1.v.r.). – Foto: Christian Grodotzki / Campact
72.000 Unterschriften für faire Entschuldung

Kampagne fordert Reformen in der internationalen Finanzarchitektur
Mehr als 72.000 Menschen fordern Reformen des internationalen Finanzsystems und Schuldenerlasse für Länder des Globalen Südens. Vertreter eines zivilgesellschaftliches Bündnisses von 71 Organisationen übergaben dazu 72.781 Unterschriften im Bundesfinanzministerium in Berlin. Die Kampagne „Erlassjahr 2025 – Turn Debt into Hope!“ wurde in Deutschland vom Bündnis erlassjahr.de – Entwicklung braucht Entschuldung koordiniert. Für die Evangelische Kirche von Westfalen nahm Pfarrer Klaus Göke an der Übergabe teil. Unterschriften waren auch in Westfalen gesammelt worden.
Mit dem Appell fordern die Initiativen die Bundesregierung auf, sich international stärker für die Bekämpfung von Schuldenkrisen einzusetzen. Kernanliegen sind der Erlass untragbarer Schulden, Reformen des globalen Finanzsystems und ein rechtsverbindliches internationales Verfahren zur Schuldenregelung unter dem Dach der Vereinten Nationen.
Viele Staaten des Globalen Südens leiden unter hohen Zins- und Tilgungszahlungen. Dadurch fehlen Mittel für wichtige Bereiche wie Bildung, Gesundheit oder Infrastruktur. Die Kampagne knüpft an das biblische Konzept des „Erlassjahres“ an, in dem Schulden erlassen werden sollen. Die internationale Kampagne “Turn Debt into Hope” wurde 2025 anlässlich des Heiligen Jahres der Katholischen Kirche gestartet.
Die Evangelische Kirche von Westfalen als Bündnismitglied von „erlassjahr.de“ unterstützt das Anliegen: „Entwicklung muss den Menschen dienen und ihnen Perspektiven eröffnen“, betonte Pfarrer Göke bei der Übergabe.
Weitere Informationen unter: www.erlassjahr2025.de
Bildhinweis: Zu den Vertretern, die die mehr als 70.000 Unterschriften im Bundesfinanzministerium in Berlin überbrachten, gehörte auch der westfälische Pfarrer Klaus Göke aus Bottrop (1.v.r.). – Foto: Christian Grodotzki / Campact
