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oikos-Newsletter Juni 2026
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Liebe Leserinnen und Leser unseres Newsletters,
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die Fußball-WM der Männer hat begonnen. An vielen Orten werden Fahnen geschwenkt, aus Fenstern gehängt und an Autos befestigt. Gemeinschaft wird sichtbar und spürbar. Doch was verbindet, kann zugleich trennen: Die Begeisterung für die eigene Mannschaft schlägt schnell
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in Abwertung der anderen Mannschaft und ihrer Spieler um.
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Verbindend und trennend - beide Seiten hat auch der christliche Glaube. In internationalen ökumenischen Gottesdiensten beten wir zusammen das "Vater unser" und stehen wir gemeinsam unter dem Segen. Doch es gibt Christinnen und Christen, die ihre Überzeugung über den richtigen Glauben, die richtige Auslegung und Verständnis der Bibel als absolut setzen. Einige sind die "wahren" Christen, die anderen nicht - und dies beziehen sie dann auch auf ihre Nation. In den USA verkünden mächtige Kirchen und Prediger, dass die USA von Gott besonders gesegnet sei.
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Christlicher Glauben verbindet sich mit Nationalismus. Was verbirgt sich hinter diesem Phänomen des „christlichen Nationalismus“, welche Tendenzen gibt es in den USA und in Deutschland und mit welchen Strategien können wir dem entgegenwirken? Am 7. Juli laden wir Sie herzlich nach Dortmund ein, um diese Fragen gemeinsam mit Prof. Dr. Thorsten Dietz und Dr. Maria Hinsenkamp zu diskutieren.
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Viel Freude beim Lesen wünscht im Namen des gesamten oikos-Instituts für Mission und Ökumene
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In diesem Newsletter erwarten Sie folgende Themen:
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Christlicher Nationalismus auf dem Vormarsch
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Christlicher Nationalismus ist längst kein Randphänomen mehr. Was zunächst vor allem mit politischen Entwicklungen in den USA verbunden wurde, prägt zunehmend auch gesellschaftliche Debatten und kirchliche Selbstverständnisse in Europa.
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Fair Play beginnt vor dem Anpfiff
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Die Fußball-WM hat begonnen. Fans fiebern mit, tragen die Farben ihrer Mannschaft und verfolgen die Spiele mit großer Begeisterung. Doch während auf dem Spielfeld Fairness und Respekt eingefordert werden, sieht die Realität bei der Herstellung vieler Trikots und Fußbälle oft anders aus.
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Backen für eine gerechtere Welt
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Zwischen Erntedank und Advent heißt es in vielen Gemeinden wieder: Schürzen an, Teig kneten und Brot backen für den guten Zweck. Mit der Aktion „5000 Brote“ verbinden Konfirmand*innen praktisches Lernen mit weltweiter Solidarität.
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Das Sterben hört nicht auf
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Rund um den Weltflüchtlingstag am 20. Juni wird Dortmund erneut zu einem Ort des Erinnerns, Mahnens und der Begegnung: Vom 9. bis 26. Juni 2026 laden zahlreiche Initiativen, kirchliche Einrichtungen und zivilgesellschaftliche Gruppen zu einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm in und um die Stadtkirche St. Reinoldi ein.
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Vielfalt erleben in London
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London inspiriert: Die britische Hauptstadt ist eine der vielfältigsten Metropolen Europas – ein Ort, an dem Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen zusammenleben und neue Formen des Miteinanders gestalten. Unsere Studienreise vom 5.–10. November 2026 bietet die Chance, welche Erfahrungen aus London für das Zusammenleben hierzulande inspirierend sein können.
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Vier Erntehelfer in Kalabrien ermordet
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Vier Erntehelfer wurden in Amendolara / Kalabrien ermordet. Die Männer aus Pakistan und Afghanistan arbeiteten als Landarbeiter in Süditalien und wurden Medienberichten zufolge nach einem Lohnstreit Opfer eines brutalen Gewaltverbrechens. Die Tat macht sichtbar, unter welchen menschenunwürdigen Bedingungen viele migrantische Erntehelfer noch immer leben und arbeiten.
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Schönheit der Religionen
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Was ist das Schöne an Religionen? Was an deiner? Was an anderen? Der Verein „begegnen e.V.“ lädt zu einem Mini-Festival „Schönheit der Religionen“ an drei Orten in NRW ein.
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Wechsel im Aufsichtsrat der Deutschen Bibelgesellschaft
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Neu im Aufsichtsrat der Deutschen Bibelgesellschaft ist die Theologische Vizepräsidentin der EKvW, Susanne Falcke. Sie folgt auf oikos-Institutsleiter Ingo Neserke. Somit gibt es weiterhin eine Stimme der westfälischen Landeskirche und der von Cansteinschen Bibelanstalt in Westfalen in dem Gremium.
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Leitungswechsel in der Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung
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Pfarrer Ernst-Eduard Lambeck geht nach zwölfeinhalb Jahren als Leitung der Gemeindeberatung am oikos-Institut in den Ruhestand. Für die Zeit nach seinem Abschied sieht er das Arbeitsfeld gut aufgestellt.
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