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oikos-Newsletter Juli 2026
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Liebe Leserinnen und Leser,
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die Hitze und Trockenheit belastet gerade viele von uns. Zugleich erinnern die Flutkatastrophe im Ahrtal und ihre bis heute spürbaren Folgen daran, wie verletzlich wir alle gegenüber Extremwetterereignissen sind. Die Klimakrise ist deshalb nicht allein eine ökologische Herausforderung. Sie stellt uns vor grundlegende Gerechtigkeitsfragen: Wer ist besonders gefährdet? Wer trägt die Kosten der Schäden? Wie sorgen wir dafür, dass notwendige Veränderungen nicht vor allem diejenigen belasten, die ohnehin wenig haben?
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Noch deutlicher zeigt sich diese Ungerechtigkeit in Ländern des Globalen Südens. Viele Menschen dort haben nur wenig zur Erderwärmung beigetragen, aber sind besonders stark betroffen. Diese ungleichen Ursachen und Folgen wahrzunehmen, leiten uns, Verantwortung zu übernehmen und solidarisch zu handeln.
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Der Prophet Micha ruft uns auf: „Gerecht zu handeln, Barmherzigkeit zu lieben und demütig mit deinem Gott zu wandeln“ (Micha 6,8). Diese Worte weisen uns einen Weg.
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Die "Ökumenische Dekade für Klimagerechtigkeit" lädt Gemeinden, Gruppen und Einzelne dazu ein, die Klimakrise als geistliche und gesellschaftliche Aufgabe anzunehmen.
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Wie praktisches Engagement aussehen kann, zeigen die vier Kirchengemeinden in Iserlohn,
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die "Baumfreundliche Gemeinde" geworden sind.
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Viel Freude beim Lesen wünscht im Namen des gesamten oikos-Instituts für Mission und Ökumene
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In diesem Newsletter erwarten Sie folgende Themen:
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Vier Zertifikate an baumfreundliche Gemeinden verliehen
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Vier evangelische Kirchengemeinden in Iserlohn wurden als „baumfreundliche Gemeinden“ ausgezeichnet. Das Zertifikat würdigt das gemeinsame Engagement, um als ein lebendiges Netzwerk für die Bewahrung der Schöpfung einzustehen.
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Hoffen, Handeln, Wandeln – für Klimagerechtigkeit
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Wie können Kirchengemeinden und Gruppen die vom Weltkirchenrat ausgerufene Ökumenische Dekade für Klimagerechtigkeit (2025 - 2034) mitgestalten? Auf unserer Website finden sich dazu jetzt zahlreiche Materialien, Anregungen, Mut machende Beispiele sowie eine neue Plakatausstellung zum Download.
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Musik beim Gemeindefest? GEMA-Pauschalvertrag macht es einfacher
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Seit dem 1. Juli 2026 profitieren auch Kirchengemeinden in Nordrhein-Westfalen von einem neuen GEMA-Pauschalvertrag zwischen dem Land und der GEMA. Das Land stellt hierfür bis Ende 2027 insgesamt drei Millionen Euro bereit.
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Ehrenamtskoordination: Der Schlüssel für starkes Engagement
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Engagement ist da – doch oft fehlen klare Strukturen, verlässliche Begleitung und gute Koordination. Gerade in Zeiten kirchlicher Veränderungen entscheidet sich, ob Ehrenamt langfristig wachsen kann. Der Zertifikatskurs Ehrenamtskoordination setzt genau hier an.
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Christlicher Nationalismus: Instrumentalisierung des Glaubens für politische Macht
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Zum Thema „Christlicher Nationalismus“ informierten sich zahlreiche Interessierte in der Dortmunder Pauluskirche. Dort sprachen der evangelische Theologe und Publizist, Prof. Dr. Thorsten Dietz, sowie die Theologin und Pfarrerin Dr. Maria Hinsenkamp.
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Küchengespräche - Brot und Glauben teilen
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Die missionarischen Dienste in der Evangelischen Kirche in Baden haben ein etwas anderes Glaubenskurs-Konzept vorgelegt. Gespräche, die im kleinen Bereich, in einer kleinen Gruppe, in der privaten Küche (oder dem Esszimmer) stattfinden.
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Verabschiedung von Ernst-Eduard Lambeck
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Am 30. Juni wurde Pfarrer Ernst-Eduard Lambeck in einem festlichen Gottesdienst in der St. Marien-Kirche in Dortmund in den Ruhestand verabschiedet und von Dr. Albrecht Philipps, Landeskirchenrat und Dezernent für Mission und Ökumene entpflichtet.
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Stellenausschreibung: Bildungsreferent*in (m/w/d) für Theologie und Rassismuskritik
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Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) sucht zum 1. September 2026 für das oikos-Institut für Mission und Ökumene am Standort Dortmund eine*n:
Bildungsreferent*in (m/w/d) für Theologie und Rassismuskritik
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